Paralympics Peking

Paralympics bereits wieder nach sechs Monaten

Vom 04.-13. März 2022 finden in Peking die paralympischen Winterspiele statt  – nur sechs Monate nach den Sommerspielen von Tokio. Die Schweiz wird voraussichtlich in vier Sportarten (von insgesamt sechs) vertreten sein. Zuletzt haben 2018 in Südkorea die Paralympics stattgefunden, damals gewann PluSport-Skirennfahrer Théo Gmür drei Goldmedaillen.

Peking ist die erste Ort, wo sowohl Sommer- wie Winterspiele stattfinden. 2008 fanden in Peking die Sommerspiele statt. Viele der damals genutzten Wettkampfstätten, stehen auch für die Winterspiele 2022 zur Verfügung. Sie werden umgebaut und können so nochmals für einen Grossanlass genutzt werden. Zum Beispiel wurde das Schwimmbecken zur Curling-Halle umgebaut.

Für die Paralympics werden an drei verschiedenen Orten Wettkämpfen stattfinden: Peking (Rollstuhl Curling), Yanqing (Ski alpin) und Zhangjiakou (Langlauf und Snowboard). Dafür wird es drei separate Athletendörfer geben, wobei der Transfer von einem Dorf zum anderen möglich ist.

Es besteht ein strenges Covid-Schutzkonzept, es müssen täglich Corona-Tests bei allen Personen durchgeführt werden, und an den Wettkämpfen ist nur einheimisches Publikum zugelassen.

Insgesamt können ungefähr 14 Schweizer Para-Athlet:innen mit einer Teilnahme an den 13. Winter Paralympics rechnen. Sechs Sportarten stehen auf dem Programm, bei PluSport liegt der Fokus auf drei davon. Die definitive Selektion findet am 18. Februar 2022 statt. Chancen auf eine Teilnahme oder gar Top-Platzierungen dürfen sich folgende PluSportler:innen ausrechnen:

Ski Alpin

Bigna Schmidt, Robin Cuche, Théo Gmür, Thomas Pfyl

Snowboard

Romy Tschopp

Ski Nordisch

Luca Tavasci