Nachwuchsförderung

Gemeinsam für den Nachwuchs

Es ist eines der Selbstverständnisse eines Sportverbandes, die Nachwuchsförderung und in diesem Sinne auch die Sportentwicklung ins Zentrum zu stellen. Daher setzt sich PluSport auf allen Ebenen für den Nachwuchs ein.

Für die Sportförderung hat PluSport das vom BASPO und von Swiss Olympic entwickelte «Rahmenkonzept zur Sport- und Athletenentwicklung», kurz «FTEM Schweiz» übernommen.

Nachwuchs ist in vielen Bereichen gefragt

PluSport hat ein breites Verständnis von Nachwuchsförderung. Es beinhaltet sämtliche Massnahmen von der Gewinnung neuer Mitglieder, Sportlern, Leitern, Trainern sowie Vorstandsmitgliedern bis hin zur Entwicklung neuer zeitgemässer Aktivitäten und der Förderung von talentierten Sportlern im leistungsorientierten Sport.

Wie der Nicht-Behindertensport lebt auch der Behindertensport langfristig vom Nachwuchs. Nur mit einer zielgerichteten, effizienten und effektiven Nachwuchsförderung kann Kontinuität im Breiten- und Leistungssport erreicht werden.

  • Eine geschlossene Nachwuchsförderkette
  • Gewinnung von Kindern/Jugendlichen mit Behinderung
  • Förderung junger talentierter Athleten
  • Entwicklung neuer Angebote für neue Zielgruppen
  • Findung von Vorstandsmitgliedern und Leitenden
  • Sicherung Nachwuchs-Kader Ausbildung

Das Bundesamt für Sport (BASPO) und Swiss Olympic haben mit dem «Rahmenkonzept zur Sport- und Athletenentwicklung», kurz «FTEM Schweiz» (Foundation, Talent, Elite, Mastery), ein gemeinsames, sportartenübergreifendes Instrument entwickelt.

Dieses dient als Orientierungsgrundlage für die diversen Akteure in der Schweizer Sportförderung. Das Konzept gibt das Grundgerüst vor und bildet eine gemeinsame Sprache für Swiss Olympic und deren Mitgliedverbände, für Bund, Kantone, Gemeinden und Schulen sowie in der für die jeweilige Sportart angewandte Form auch für die Sportvereine, Trainer, Angehörige etc. «FTEM Schweiz» integriert neben dem Leistungssport auch den Breitensport und seine verschiedenen Ausrichtungen (Gesundheitssport, Freizeitsport, Wettkampfsport etc.). Ausgangspunkt für die Ausrichtung der Sportförderung sind die Sportlerinnen und Sportler – sei es als Spitzenathlet, Nachwuchstalent oder Freizeitsportler.

Als Mitglied von Swiss Olympic hat auch PluSport dieses Rahmenkonzept übernommen und bereits ab 2017 die Zusammenarbeit mit der Schweizer Sportlandschaft intensiviert.

Damit auch Sportler mit Beeinträchtigung neue Sportarten erlernen können, arbeitet PluSport mit verschiedenen Spezialisten zusammen, entwickelt und adaptiert so gefragte Trendsportangebote.

Für ambitionierte junge Talente mit Körper- oder Sehbehinderung bieten wir Kurse und regelmässige Trainings im Schwimmsport, Skisport und Tennis an. Ziel ist es, im Leistungssport anzukommen und an nationalen und internationalen Wettkämpfen teilzunehmen.

Bist du ein begabtes Talent und möchtest Renn- und Wettkampfluft schnuppern? Hier findest du unsere bestehenden Trainings. Eine andere Sportart, in der du stark bist und stärker werden möchtest? Rufe uns an unter +41 44 908 45 15.

Fördertrainings

Nachwuchsarbeit bei PluSport besteht auch in der Findung und Vermittlung von Leitern, Trainern und Vorstandsmitgliedern für die Sportclubs. Der Dachverband unterstützt die Clubs mittel- und langfristig bei der Weiterentwicklung und Sicherung ihrer Angebote mit Beratung, Sportcoaching und verschiedenen Tools für den Sportbetrieb.

Der Sportcoach begleitet die Leiter aktiv im Sportunterricht, und zeigt ihnen neue Lektionsmöglichkeiten und Ideen auf.

Bei der Beratung der Vorstände setzen wir den Fokus auf die Entwicklung einer wirkungsvollen Nachfolgeplanung für das Führungsteam.

Dienstleistungen für unsere Sportclubs

PluSport will die Zusammenarbeit mit den verschiedensten Organisationen und Institutionen für die Nachwuchsförderung breit aufgleisen. So bestehen bereits verschiedene Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen, mit Reha-Kliniken und Institutionen für Menschen mit Behinderung. Im Weiteren nimmt PluSport an diversen Tagungen, Kongressen und Sportanlässen Dritter teil, um die Bekanntheit von PluSport in der Öffentlichkeit zu steigern.

Erfahren Sie mehr darüber

Schrittweise zum Erfolg

Herbst 2017
PluSport präsentiert sich mit einem Stand an einem Familienevent an der ZHAW in Winterthur. Vor Or waren u.a. viele interessierte Fachpersonen aus Sport und Bewegung. PluSport konnte einen Kontakt knüpfen zum Verband Physiotherapia Paediatrica (PP), dem Fachverband der Kinder-Physiotherapeuten. Ein Vorstandsmitglied von PP ist in der Physiotherapie der Stiftung Papilio tätig. Diese grosse Institution in Altdorf UR bietet mit verschiedenen Schul-, Unterstützungs- und Entlastungsangeboten  für Kinder mit Beeinträchtigung und deren Familien in der Zentralschweiz. Bei einem ersten Treffen, wo auch der regionale PluSportclub Uri beigezogen wurde, loteten wir die Kooperationsmöglichkeiten aus.

Frühling bis Herbst 2018
PluSport Uri hat sich bereiterklärt, einen Pilotversuch mit einem Polysportangebot für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 15 Jahren zu starten. Die Schnuppertage fanden im Mai 2018 statt, der offizielle Start für den regulären Pilotversuch war nach den Sommerferien.

Parallel dazu bot PluSport Schweiz mit der Stiftung Papilio während der Sommer- und Herbstferien 2018 Sport- und Bewegungs-Schnuppertage für  rund 20 interessierte Kinder an. Die Eltern nutzten diese Tagesangebote als Entlastungsmöglichkeit für die Familie.

Frühling 2019
Im März 2019 brachte PluSport-Sportcoach Reto Planzer 120 Physiotherapeuten der GV & Fachtagung der Schweizer Vereinigung der Kinderphysiotherapeuten, Physiotherapia Paediatrica, PluSport und seine Angebote und Aktivitäten näher, zeigte die vielfältigen Sport- und Bewegungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche auf. Die eingangs erwähnte Physiotherapeutin der Stiftung Papilio und Vorstandsmitglied von PP rief als Co-Referentin im Anschluss an sein Referat ihre Berufskolleginnen dazu auf, es ihr gleich zu tun und in Kooperation mit PluSport Schweiz ebenfalls solche gemeinsamen Aktivitäten zwischen Institutionen und PluSport  anzustreben, als wertvolle Ergänzung zur Therapie.

Sommer 2019
Im Juni 2019 hat die Vereinsleitung von PluSport Uri entschieden, das Kids-Angebot definitiv in ihr Programm aufzunehmen. Das Pilotjahr verlief sehr erfolgreich, auch dank der wertvollen Unterstützung der Stiftung Papilio. Bericht von PluSport Uri zum Projekt.

Das neue Polysport Kids-Camp in Lungern, unter der Leitung der Physiotherapeutin, feierte vom 6. bis 12. Juli 2019 seine  Premiere, war bereits bei der ersten Durchführung ausgebucht. Die Teilnehmer waren begeistert von der abwechslungs- und bewegungsreichen Woche und haben bereits bekundet, im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein.

Bilder vom Polysport-Camp Juli 2019

PluSport bewegt die Psyche

Die Zielgruppe Menschen mit psychischen Problemen wurden vom Dachverband im Sinne der Zugehörigkeit zur Anspruchsgruppe des Behindertensports geprüft. Dabei handelt es sich um Menschen, deren Beeinträchtigungen zwischen Behinderung und Nichtbehinderung schweben und bislang nur unzureichend beachtet wurden. Es wurde festgestellt, dass diese Personen nicht nur die Voraussetzungen einer PluSport-Anspruchsgruppe erfüllen, sondern auch einen dringenden Bedarf an adaptierten Sportangeboten haben.

Nach Realisierung der ersten Projekte sieht sich PluSport bestärkt, dass die Nachfrage an Sportangeboten für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung sehr gross ist. Daher werden Sportcamps in in das reguläre Programm aufgenommen sowie neue Sportgruppen gegründet. Interne Weiterbildungskurse werden angepasst, um auf die Nachfrage bei den Vereinen zu reagieren.

Weitere Informationen Bestellen Sie unsere Informationsbroschüre

Daniela Loosli

Daniela Loosli
Leitung Nachwuchsförderung

+41 44 908 45 70

Mail

Kinder und Jugendliche mit Körperbehidnerung üben sich beim Schwingen am Nachwuchstag in Magglingen

Trend+Sport+Fun

Am PluSport-Tag gibt es coole Sportarten zum Ausprobieren! Slackline, Parkour, Longboard, Karate, Fechten, Schwingen und vieles mehr.  

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