Sport

Sport und Handicap

Sport vermittelt, verbindet, spornt an, fördert, kräftigt, integriert, bewegt, ist Kultur, gleicht aus, begeistert, respektiert, setzt Endorphine frei. Das ist auch im Behindertensport so.

Sport kennt keine Behinderung

Sport, unabhängig mit welcher Voraussetzung, fördert die Gesundheit, verbessert die körperliche Fitness und stärkt das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen. Besonders im Behindertensport wirkt sich die körperliche Betätigung und Bewegung sehr positiv aus auf Körper, Geist und Seele aus.

Die Begegnung im Sport öffnet den Behindertensportlern neue Wege zu sozialen Kontakten, Freizeitaktivitäten, Freundschaften, Integration in Schule und Beruf sowie Akzeptanz in der Gesellschaft und Öffentlichkeit.

Wir setzen uns dafür ein, Breitensport, Spitzensport und Nachwuchsförderung nahtlos miteinander zu verbinden, damit Integration und Inklusion durch Sport in der ganzen Schweiz gelebt wird.

PluSport arbeitet nach der Ethik-Charta von Swiss Olympic und bekennt sich zur UN-Behindertenrechtskonvention.

PluSport arbeitet darauf hin, dass Integration und Inklusion durch Sport zur Selbstverständlichkeit werden. Lesen Sie interessante Aspekte und Thesen auf unserer Seite Integration und Inklusion.

PluSport ermöglicht allen, am Sport teilzunehmen und dabei zu sein. Für Freizeit und Ferien bietet der Breitensport eine Vielfalt an trendigen, traditionellen und beliebten Sportangeboten in Sportclubs und Sportcamps. Viele Events runden das Sportjahr als Höhepunkte ab. Finden Sie Informationen und Angebote auf der Seite Breitensport.

Im Spitzensport bauen wir auf konsequente Förderketten. Besonders im Leistungssport ist die Talent- und Nachwuchsförderung ein Schwerpunkt. Im Fokus stehen die Betreuung und die sportlichen Erfolge unserer Kaderathleten sowie deren Entsendung an internationale und paralympische Wettkämpfe. Alles zum Spitzensport im finden Sie hier.

PluSport konzentriert sich besonders auf die Förderung von Nachwuchs und Sportclubs. Gezielt werden Massnahmen zur Entwicklung von neuen Sportangeboten, Vernetzung von Partnerschaften, Gestaltung von Events und Gewinnung von Mitgliedern, Talenten, Leitern und Vorständen realisiert. Mehr zur Nachwuchsförderung finden Sie hier.

  1. Gleichbehandlung für alle. Nationalität, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, soziale Herkunft, religiöse und politische Ausrichtung führen nicht zu Benachteiligungen.
  2. Sport und soziales Umfeld im Einklang. Die Anforderungen in Training und Wettkampf sind mit Ausbildung, Beruf und Familie vereinbar.
  3. Stärkung der Selbst- und Mitverantwortung. Sportlerinnen und Sportler werden an Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligt.
  4. Respektvolle Förderung statt Überforderung. Die Massnahmen zur Erreichung der sportlichen Ziele verletzen weder die physische noch die psychische Integrität der Sportlerinnen und Sportler.
  5. Erziehung zu Fairness und Umweltverantwortung. Das Verhalten untereinander und gegenüber der Natur ist von Respekt geprägt.
  6. Gegen Gewalt, Ausbeutung und sexuelle Übergriffe. Physische und psychische Gewalt sowie jegliche Form von Ausbeutung werden nicht toleriert. Sensibilisieren, wachsam sein und konsequent eingreifen.
  7. Absage an Doping und Drogen. Nachhaltig aufklären und im Falle des Konsums, der Verabreichung oder der Verbreitung sofort einschreiten.
  8. Verzicht auf Tabak und Alkohol während des Sports. Risiken und Auswirkungen des Konsums frühzeitig aufzeigen.
  9. Gegen jegliche Form von Korruption. Transparenz bei Entscheidungen und Prozessen fördern und fordern. Den Umgang mit Interessenkonflikten, Geschenken, Finanzen und Wetten regeln und konsequent offenlegen.

Art. 30, Teilhabe am kulturellen Leben sowie an Erholung, Freizeit und Sport
  1. Die Vertragsstaaten anerkennen das Recht von Menschen mit Behinderungen, gleichberechtigt mit anderen am kulturellen Leben teilzunehmen, und treffen alle geeigneten Massnahmen, um sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen:
    • Zugang zu kulturellem Material in zugänglichen Formaten haben;
    • Zugang zu Fernsehprogrammen, Filmen, Theatervorstellungen und anderen kulturellen Aktivitäten in zugänglichen Formaten haben;
    • Zugang zu Orten kultureller Darbietungen oder Dienstleistungen, wie Theatern, Museen, Kinos, Bibliotheken und Tourismusdiensten, sowie, so weit wie möglich, zu Denkmälern und Stätten von nationaler kultureller Bedeutung haben.
  2. Die Vertragsstaaten treffen geeignete Massnahmen, um Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zu geben, ihr kreatives, künstlerisches und intellektuelles Potenzial zu entfalten und zu nutzen, nicht nur für sich selbst, sondern auch zur Bereicherung der Gesellschaft.
  3. Die Vertragsstaaten unternehmen alle geeigneten Schritte im Einklang mit dem Völkerrecht, um sicherzustellen, dass Gesetze zum Schutz von Rechten des geistigen Eigentums keine ungerechtfertigte oder diskriminierende Barriere für den Zugang von Menschen mit Behinderungen zu kulturellem Material darstellen.
  4. Menschen mit Behinderungen haben gleichberechtigt mit anderen Anspruch auf Anerkennung und Unterstützung ihrer spezifischen kulturellen und sprachlichen Identität, einschliesslich der Gebärdensprachen und der Gehörlosenkultur.
  5. Mit dem Ziel, Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte Teilnahme an Erholungs-, Freizeit- und Sportaktivitäten zu ermöglichen, treffen die Vertragsstaaten geeignete Massnahmen:
    • um Menschen mit Behinderungen zu ermutigen, so umfassend wie möglich an breitensportlichen Aktivitäten auf allen Ebenen teilzunehmen, und ihre Teilnahme zu fördern;
    • um sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit haben, behinderungsspezifische Sport- und Erholungsaktivitäten zu organisieren, zu entwickeln und an solchen teilzunehmen, und zu diesem Zweck die Bereitstellung eines geeigneten Angebots an Anleitung, Training und Ressourcen auf der Grundlage der Gleichberechtigung mit anderen zu fördern;
    • um sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen Zugang zu Sport-, Erholungs- und Tourismusstätten haben;
    • um sicherzustellen, dass Kinder mit Behinderungen gleichberechtigt mit anderen Kindern an Spiel-, Erholungs-, Freizeit- und Sportaktivitäten teilnehmen können, einschliesslich im schulischen Bereich;
    • um sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderungen Zugang zu Dienstleistungen der Organisatoren von Erholungs-, Tourismus-, Freizeit- und Sportaktivitäten haben.

Dachverbandspartner

Stiftungsförderer