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«Indem alle ihre Stärken einbringen, finden wir Lösungen»

Was bewegt Menschen dazu, sich freiwillig für andere einzusetzen? Im Jahr der Freiwilligen 2026 möchten wir hinter die Kulissen blicken und den Schweinwerfer auf jene richten, die selten bis gar nicht im Rampenlicht stehen. Diesmal im Fokus: Bettina Schefer.

Sie ist eine von jenen, die ihre Zeit und Energie in andere investieren. Bettina Schefer ist im Vorstand PluSport Appenzeller Vorderland und erzählt im Interview über ihre Erfahrungen als Freiwillige, ihre Arbeit im Vorstand und wie PluSport ein fixer Bestandteil in ihrem Leben geworden ist.

Wie bist Du zum PluSport Vorderland gekommen?
Bettina Schefer: Vor zwölf Jahren habe ich im Plusport angefangen. Eine sehr wichtige Rolle spielte dabei meine Schwester Andrea mit Trisomie 21 und auch Enza Welz als Leiterin in der Kindergruppe. Sie lud uns in die Turnstunde ein – mich als Begleitung. Es gefiel mir so gut, dass ich nach kurzer Zeit als Helfer bei Annelies eingestiegen bin. Vor 11 Jahren wurden wir offiziell in den Verein aufgenommen. Heute ist PluSport aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken.

Wie wurdest Du Leiterin und Mitglied des Vorstandes?
Ich war nicht die einzige „Nachwuchsleiterin“. Gemeinsam mit meinen beiden „Gspänli“ haben wir erst den Assistenzkurs besucht und später die Kern- und Fachausbildung zur Plusport Leiterin Polysport absolviert. Um genau zu sein, war die Fachausbildung im Oktober 2021 und die Praxisprüfung an vier Montagen im März 2023.

Wie sieht deine Arbeit im Vorstand aus?
Meine Funktion im Vorstand ist die Kommunikation im digitalen Bereich. Dazu gehören die Pflege unserer Homepage und Aktivitäten auf den Sozialen Medien. Auch schreibe ich öfter Berichte von unseren Anlässen für die Presse (Appenzeller Zeitung, appenzell24, Rheintaler oder hier im «Sport»). Auch gehören die Mitarbeit und Unterstützung im Vorstand sowie repräsentative Aufgaben dazu.

Was macht am meisten Freude bei der Vorstandsarbeit?
Im Grunde mache ich alles gerne. Besonders die Arbeit mit meinen Vorstandskolleginnen und Kollegen schätze ich sehr. Wir ziehen alle gemeinsam an einem Strang und können so viel bewegen. Indem alle ihre Stärken einbringen, finden wir Lösungen und bringen unseren Verein vorwärts. Der Austausch nach einer Vorstandssitzung ist mir ebenfalls wichtig – die Kameradschaft zu pflegen, die unseren Verein so auszeichnet. Ich geniesse es auch, immer wieder mal einen Post oder eine Story auf Insta und Facebook zu machen. Dort werden wir für die Öffentlichkeit sichtbar. Das hilft neue Mitglieder zu gewinnen oder auch unseren Unterstützer:innen/Sponsor:innen danke zu sagen oder sie auf über unser Vereinsleben zu informieren.

Danke für das Interview und deinen grossen Einsatz.

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