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«Zeig dem Schicksal den Mittelfinger» – Ein Werbespot zu Gunsten des Schweizer Behindertensports

«Ich wollte etwas Nachhaltiges erschaffen und Menschen unterstützen, die nicht immer im Rampenlicht stehen», so lautete der Wunsch des jungen Regisseurs Lukas Maeder, bevor er für den Schweizer Behindertensport einen Imageclip ins Leben gerufen hat.

«Bei meiner Suche nach dem Inhalt, mit dem ich dieses Ziel erreichen kann, bin ich auf den Behindertensport gestossen. Von Beginn an fand ich das Thema spannend. Ich merkte aber, dass ich nur wenig über den Para-Sport wusste. Von Namen wie Marcel Hug und Edith Wolf-Hunkeler hatte ich bereits gehört, aber weiteres musste ich recherchieren», erzählt Maeder.

Der junge Regisseur, der sich als Fotograf national und international bereits einen Namen gemacht hat und für Magazine und Firmen wie Vanity Fair, Rolling Stone Magazine, Time Magazine, Red Bull, Audi, Nike etc. arbeitet, verspürte noch eine weitere Sehnsucht. Er wollte wieder einmal bei einem Projekt die totale kreative Freiheit. Keinen Auftraggeber, der ihn mit Spezialwünschen einschränkt.

Mit den Schweizer Para-Athleten Fred de Oliveira (Fechten), Patrick Hofer (Fechten), Nalani Buob (Tennis), Janic Binda (Basketball) und PluSport-Athletinnen Abassia Rahmani (Leichtathletik) und Stephanie Baumann (Schwimmen/ Triathlon) war es Maeder möglich, seine Wünsche in die Tat umzusetzen. Der mit viel Herzblut und Liebe fürs Detail entstandene Imageclip zeigt die jungen Athleten in ihrem Element, bei welchem sie sich frei, stark und unbesiegbar fühlen. Eine Botschaft, die uns zeigt, dass es Schranken gibt, man diese aber umgehen und neue Horizonte erreichen kann. Ein treffendes Zitat zu diesem Thema gibt es von der bekannten Rollstuhlathletin Manuela Schär: «Zeig dem Schicksal den Mittelfinger und mache das Beste aus Plan-B.»

 

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