Stützpunkt Wildhaus
In der vergangenen Skisaison nahmen so viele Teilnehmer:innen wie noch nie an den Trainings in Wildhaus teil. Es gab viele neue Gesichter und eine Stimmung, die von Freude, Motivation und gegenseitiger Unterstützung geprägt war. Eine besondere Saison, wo durchgehend unter traumhaften Bedingungen trainiert werden konnte: Es gab ausreichend Schnee, perfektes Schneesportwetter und bei den Teilnehmenden eine sehr positive Stimmung auf und neben der Piste.
Billie Stump ist die Leiterin des Stützpunktes. Wie sie erzählt, fanden viele Kinder den Weg nach Wildhaus an die Trainings und fuhren auch die ersten Rennen: «Die Fortschritte aller Teilnehmer:innen in der Technik, in der Sicherheit auf den Skiern und im persönlichen Wachstum waren für mich ein zentrales Highlight», ergänzt Billie erfreut. Und sie erzählt von einem Trainingstag mit Sturm, an dem fast alle Bahnen geschlossen waren und nur die Talabfahrt offenblieb. Dieser Tag wurde zu einem unerwarteten Highlight: gemeinsam durch den Pulverschnee fahren, viel ausbuddeln, lachen und einfach im Moment sein. «Ich bin froh, dass wir eine unfallfreie Saison hatten und dankbar für die Möglichkeit, all diese wundervollen Menschen im Schnee zu begleiten. Zu sehen, wie viel Freude, Mut und Freiheit im Schnee entstehen kann, ist etwas sehr Besonderes», freut sich Billie Stump im Rückblick.
Stützpunkt Sörenberg
Die vergangene Saison 2025/26 im Stützpunkt Sörenberg war geprägt von intensiven Trainings, sehr guter Stimmung und motivierten Athletinnen und Athleten. Auch wenn im Vergleich zum letzten Jahr etwas weniger Teilnehmende dabei waren, war die Motivation im gesamten Team spürbar hoch. Alle konnten im Verlauf der Saison ihre persönlichen Ziele erreichen und wichtige Fortschritte machen, erzählt Pascal Achermann, Leiter Stützpunkt Sörenberg. «Die ganze Saison über herrschten perfekte Pistenverhältnisse. Auch die von den Bergbahnen Sörenberg zur Verfügung gestellten Trainingspisten waren jederzeit in einem hervorragenden Zustand», ergänzt er.
Ein Highlight war der Abschluss der Saison, einem speziellen Abschlussrennen. Beim Parallel-Slalom wurde im Modus «jeder gegen jeden» gefahren. Dabei wurden nicht nur die Athletinnen und Athleten, sondern auch die Trainer gefordert.
Stützpunkt Veysonnaz
Die Trainings der Saison 2025/26 fanden unter sehr guten Bedingungen in Siviez/Nendaz statt. Auch beim Stützpunkt Veysonnaz hat sich die Teilnehmerzahl erhöht. «Mehrere junge Romands mit Hemiplegie lernen derzeit Ski fahren. Wir hoffen, dadurch unser Team in den kommenden Jahren weiter vergrössern zu können», erzählt Marina Praz-Wicki, Leiterin des Stützpunktes Veysonnaz. Und sie ergänzt, dass das gemeinsame Wochenende mit der Wettkampfgruppe (Stützpunkt) und der Gruppe der PluSport-Camps Highlights der Saison waren. Diese Synergie wurde von allen sehr geschätzt und sorgte für eine grossartige Atmosphäre.
Nachdem Emerick Sierro, ein jahrelanger Teilnehmer der Trainings, für die Paralympics aufgeboten wurde und deshalb mit dem nationalen Kader trainieren konnte, hat sich das Team etwas verändert. Umso schöner war es, dass er das letzte Training mit dabei war. Seine Motivation und seine Leidenschaft für den Skisport sind ein Vorbild für alle – Jung und Alt – im Team.
Spannendes Finale des Swiss Disabled Cups in Sörenberg
Am 28. Februar und 1. März ging in Sörenberg traditionellerweise das Finale des Swiss Disabled Cups (SDC) über die Bühne. Nach den vorangegangenen Rennen in Vercorin und Wildhaus bildete das abschliessende Rennen in der Unesco Biosphäre Entlebuch den Höhepunkt dieser Rennserie, die von Plusport und Rollstuhlsport Schweiz organisiert wird.
Während des gesamten Winters fanden an allen drei Austragungsorten regelmässig Stützpunkttrainings statt, wodurch sich die Athletinnen und Athleten optimal auf die Wettkämpfe vorbereiten konnten. In Sörenberg herrschten bis zum Schluss beste Bedingungen: Das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite und die Sonne sorgte für ideale Rennverhältnisse.
Die Teilnehmenden aus der ganzen Schweiz wurden in Sörenberg nochmals stark gefordert.
Der steile FIS-Hang im Gebiet Schwand stellte hohe Anforderungen an die Technik und verlangte nicht nur den jungen, sondern auch den erfahrenen Fahrer:innen alles ab.
Sportlich setzte sich bei den Damen Rückkehrerin Bignja Schmidt durch und sicherte sich den Tagessieg. Bei den Herren triumphierte Brandon Gex, der mit seinem Erfolg in Sörenberg gleichzeitig auch den Gesamtsieg der Rennserie errang. Bei den Damen ging der Gesamtsieg an Silvia Albisser.
Das Finale in Sörenberg bildete einen würdigen Abschluss einer intensiven und erfolgreichen Rennsaison, wobei nicht nur Podestplätze zählten, sondern der persönliche Fortschritt und das Zusammensein unter Sportbegeisterten.