Paralympics PyeongChang2018

9. -18. mars 2018:
«Passion. Connected.»

Treize athlètes pratiquant le ski alpin, le ski de fond et le curling en fauteuil roulant, dont dix hommes et trois femmes, représenteront la Suisse aux Jeux Paralympiques de PyeongChang. L’objectif est d’obtenir trois médailles au minimum.

Website Swiss Paralympic
Website PyeongChang2018
Photo-Blog Swiss Paralympic Team

Michael Brügger

Lieu de résidence: Plasselb/FR
Millésime: 1982
Classe de compétition: LW 4
Handicap: amputation tibiale
Réseaux sociaux: Facebook et Internet

Robin Cuche

Lieu de résidence: Saules/NE
Millésime: 1998
Classe de compétition: LW 9-2
Handicap: Hémiplégie
Réseaux sociaux: Facebook

Théo Gmür

Lieu de résidence: Haute-Nendaz
Millésime: 1996
Classe de compétition: LW 9-1
Handicap: Hémiplégie

Thomas Pfyl

Lieu de résidence: Schwytz/SZ
Millésime: 1987
Classe de compétition: LW 9-2
Handicap: hémiparésie droite
Réseaux sociaux: Facebook et Internet

Luca Tavasci

Lieu de résidence: Samedan/GR
Millésime: 1993
Classe de compétition: LW8
Handicap: Aplasie de la main gauche
Réseaux sociaux: Facebook et Instagram

Athlètes d‘ Association suisse des paraplégiques

Christoph Kunz, Ski Alpin sitting
Reichenbach/BE 

Murat Pelit, Ski Alpin sitting
Stabio/TI 

Stephani Victor, Ski Alpin sitting
Park City (USA) 

Beatrix Blauel, Curling en fauteuil roulant
Folgensbourg (FRA) 

Marcel Bodenmann, Curling en fauteuil roulant
Pfungen/ZH 

Hans Burgener, Curling en fauteuil roulant
Grindelwald/BE

Claudia Hüttenmoser, Curling en fauteuil roulant
Goldach/SG 

Felix Wagner, Curling en fauteuil roulant
Russikon/ZH

Ski Alpin

Angaben in Schweizer Zeit

Abfahrt
10. März 2018 ab 01.30 Uhr

Super-G
11. März 2018 ab 01.30 Uhr

Super-Kombination
13. März 2018 ab 01.30 Uhr (Super-G) und 07.00 Uhr (Slalom)

Slalom Herren
14. März 2018 ab 01.30 Uhr und 06.00 Uhr

Slalom Damen
15. März 2018 ab 01.30 Uhr und 04.30 Uhr

Riesenslalom Herren
17. März 2018 ab 01.30 Uhr und 06.00 Uhr

Riesenslalom Damen
18. März 2018 ab 01.30 Uhr und 04.30 Uhr

Curling en fauteuil roulant

10. mars 2018
SUI v. CAN 06.35–09.00

11. mars 2018
SUI v. GBR 01.35–04.00
SUI v. SVK 11.35–14.00

12. mars 2018
SUI v. CHN 06.35–09.00
SUI v. NOR 11.35–14.00

13. mars 2018
SUI v. FIN 06.35–09.00
SUI v. KOR 11.35–14.00

14. mars 2018
SUI v. USA 01.35–04.00
SUI v. GER 11.35–14.00

15. mars 2018
SUI v. NPA 01.35–04.00
SUI v. SWE 11.35–14.00

16. mars 2018
Tie-Breaker 00.00–04.00
Semi-finals 06.35–09.00 11.35–14.00

17. mars 2018
Bronze Medal Game 01.35–04.00
Gold Medal Game 06.35–09.25

Ski de fond

20km Freistil
12. März 2018 ab 02.00 Uhr

1km Sprint klassisch
14. März 2018 ab 02.00 Uhr

10km klassisch
17. März 2018 ab 02.00 Uhr

Pour la toute première fois, la SRF s'apprête à diffuser les courses de ski des Jeux paralympiques. Stefan Hofmänner les commentera en direct de PyeongChang. La SRF diffusera également les cérémonies d'ouverture et de clôture de ces joutes, cette dernière via un live streaming sur srf.ch/sport et l'application SRF Sport. Les moments forts concernant le camp suisse seront en outre compilés les jours concernés dans le magazine «Paralympics».
Au total, ce sont ainsi plus de 30 heures de direct qui vous attendent lors des Jeux paralympiques d'hiver.

Freitag, 9. März 2018
11.55 Uhr, SRF zwei Eröffnungsfeier live aus Pyeongchang

Samstag, 10. März 2018
01.25 Uhr, SRF zwei Abfahrt der Frauen und Männer (live)
10.25 Uhr, SRF zwei Paralympics: Die Highlights
16.20 Uhr, SRF zwei Paralympics: Die Highlights (Wiederholung)

Sonntag, 11. März 2018
01.25 Uhr, SRF zwei Super-G der Frauen und Männer (live)
09.00 Uhr, SRF zwei Super-G der Frauen und Männer (Teilaufzeichnung)
13.00 Uhr, SRF zwei Paralympics: Die Highlights

Dienstag, 13. März 2018
01.25 Uhr, SRF zwei Super-Kombination der Frauen und Männer, Super-G (live)
05.15 Uhr, SRF zwei Super-G der Frauen und Männer (Teilaufzeichnung)
06.55 Uhr, SRF zwei Super-Kombination der Frauen und Männer, Slalom (live)
18.30 Uhr, SRF zwei Paralympics: Die Highlights

Mittwoch, 14. März 2018
01.25 Uhr, SRF zwei Slalom der Männer, 1. Lauf (live)
04.30 Uhr, SRF zwei Super-Kombination der Frauen und Männer, Slalom (Teilaufzeichnung)
05.55 Uhr, SRF zwei Slalom der Männer, 2. Lauf (live)
11.25 Uhr, SRF zwei Paralympics: Die Highlights
18.40 Uhr, SRF zwei Paralympics: Die Highlights (Wiederholung)

Samstag, 17. März 2018
01.30 Uhr, SRF zwei Slalom der Männer, 1. Lauf (live)
03.20 Uhr, SRF zwei Riesenslalom (Teilaufzeichnung)
06.00 Uhr, SRF zwei Slalom der Männer, 2. Lauf (live)
12.05 Uhr, SRF zwei Paralympics: Die Highlights

Sonntag, 18. März 2018
01.30 Uhr, SRF zwei Slalom der Frauen, 1. Lauf (live)
02.30 Uhr, SRF zwei Slalom der Männer (Teilaufzeichnung)
04.30 Uhr, SRF zwei Slalom der Frauen, 2. Lauf (live)
11.55 Uhr, srf.ch/sport Schlussfeier live aus Pyeongchang
19.30 Uhr, SRF zwei Paralympics: Die Highlights

Montag, 19. März 2018
09.00 Uhr, SRF zwei Schlussfeier (Wiederholung)

Am Montag, 12., und Freitag, 16. März 2018, findet die Berichterstattung zu den Paralympics innerhalb der Sendung «sportaktuell» statt.

Paralympics-News

Vor den Paralympics nahmen die Medien PluSportler Théo Gmür ausserhalb von Haute-Nendaz und Umgebung kaum wahr. Gesamtweltcup-Sieger, Riesenslalom-Weltcupsieger, zweifacher Weltcup-Sieger, WM-Zweiter, fast niemand interessierte sich für den jungen Walliser mit dem Ostschweizer Familiennamen. Eine grosse Schweizer Tageszeitung musste fast genötigt werden, den Copain von Robin Cuche auch zum Interview einzuladen.

Seither sind auf den Tag genau zwei Wochen vergangen. Und die nationale Behinderten-Sportwelt steht Kopf. Quer durch die Schweiz schreit die Medienwelt nach «Théooohhh». Sie wollen nicht wie im Schlager von Vicky Leandros besungen nach Lodz fahren, sondern Haute-Nendaz soll zum Pilgerort werden. Home-Storys sind vom Sympathieträger gefragt, Intimes möchte recherchiert werden. Live aus Pyeongchang für Radio/Tele XY und YZ am Telefon: Der neue Schweizer Superstar Théo Gmür. Es mache ihm fast Angst, was da abgehe, was auf ihn zukomme, hat er kürzlich gesagt.

Der Erfolg kann zum Stolperstein werden. Für den Überflieger stellt sich die Frage: Strecke ich den kleinen Finger aus oder die ganze Hand? Er hat sich in den meisten Fällen für den Mittelfinger entschieden. Nicht so wie der Eindruck entstehen könnte. Einfach etwas mehr oder weniger. Je nach Anfrage, Grösse der Berichterstattung, Nutzen für den Para-Sport und Ski speziell. Bevorzugt werden vor Ort anwesende Fotografen, Journalisten und Reporter.

Lernfähiger Gmür
Glücklicherweise ist Théo Gmür lernfähig, weiss seit der ersten Goldmedaille wie die Medienwelt tickt. Das erste Mal lächelte er an den Fotografen vorbei, das zweite Mal bediente er sie alle, das dritte Mal präsentierte er, allerdings bei Nebel, Regen und Kälte, auch die Medaille perfekt. Andere brauchen eine Medienschulung, um zu lernen, was er instinktiv richtig macht.

Vielfach ist von Internet- und sonstigen Telefonisten «gmürsches» Kurzfutter gefragt. Also gibt es die üblichen Standard-Antworten. Immer freundlich, zuvorkommend. Längst hat er erkannt, das nicht die vielen SMS-Schreiber und gelikten Freunde jene sind, welche sich ernsthaft für ihn interessieren, sich auch melden werden, sollte er an der WM 2019 in Obersaxen neben dem Podest stehen.

Vielleicht ist dort alles anders und Robin Cuche lächelt mit Medaillen in die Kameras. Für den Neuenburger waren es schwierige Paralympics. Er freute sich mit Théo, wäre aber gerne auch erfolgreich gewesen. Robin bietet sich allerdings ebenfalls eine Chance: Er kann aus dem Schatten seines berühmten Onkels treten, die Dauer-Vergleiche mit Didier abstreifen, einen Neuanfang wagen. Der Name «Cuche» ist zur Belastung geworden.

Immer wieder die gleichen Fragen zu und über seinen Onkel, das Gefühl nur wegen Didier befragt zu werden, so erfolgreich sein zu müssen, das kostet Substanz und Selbstvertrauen, die Eigenständigkeit geht verloren. Die Medien müssen künftig wohl akzeptieren, dass Robin Cuche nicht mehr der «kleine Didier», sondern Robin sein möchte, im Ziel auch den Ski nicht mehr wie Didier in der Luft drehend auffängt. Gut so.

Die Paralympics haben kurzfristig für Robin Cuche und Théo Gmür (alphabetisch genannt) unterschiedliche Auswirkungen. Mittelfristig jedoch kaum. Die einfache Ausgangslage hat Robin. Er kann sich durch eigene Leistungen ins Rampenlicht zurückkämpfen, sich als Robin Cuche positionieren. Théo Gmür muss sich bestätigen. Das wird ihm gelingen. Und gleich wie es raus kommt: Beides sind gute Typen. Mit oder ohne Medaille.

Text: Urs Huwyler
Foto: Michael Fund