UEFA EURO 2008 "Football for All" (en allemand)
Anlässlich der Viertelfinals der Fussball-EM-Endrunde wird 75 Minuten vor Matchbeginn in Basel (St. Jakob Park) und Wien (Ernst-Happel-Stadion) ein Kleinfeld-"Show Case" mit sieben Akteuren durchgeführt. Die Begegnungen der Fussballer mit einer Behinderung dauern 2x7 Minuten. Das Publikum soll dafür sensibilisiert werden, dass Fussball von allen Menschen gespielt werden kann. "Damit wollen wir diesen Menschen den Respekt zollen, den sie verdienen", betont UEFA-Präsident Michel Platini.
In Basel treffen am 19. Juni blinde Fussballer aus Spanien und Grossbritannien aufeinander. Blinde Menschen können ihren Lieblingssport deshalb ausüben, weil ein Glöcklein im Ball den Ton angibt. Im Stadion muss dabei absolute Ruhe herrschen, damit die Spieler den Ball hören. Am 21. Juni kommt es beim Match der Spieler mit einer Körperbehinderung zum Klassiker Schweiz-Deutschland. In Wien treten Athleten mit einer Lernbehinderung und "Cerebral Paralysis" an.
UBS-Arena
Einbezogen sind im visionären Konzept die UBS-Arenen in Sion, Aarau und St. Gallen (19. Juni) sowie Lausanne, Lugano und Zug (21. Juni). Die "Show Case"-Partien werden live in die Arenen übertragen. Das Projekt "Football for all" soll sich wie ein "Roter Faden" bei allen Viertelfinals durchziehen. Für den Behindertensport bietet sich dank dem visionären Sozialprogramm der UEFA und dem Engagement von PLUSPORT die Chance, sich als Partner zu präsentieren und Integration durch den Sport zu leben. Neben PLUSPORT ist auch der Österreichische Behindertensportverband (ÖBSV) am Projekt beteiligt.
Die UEFA unterstützt im Zuge der EM-Endrunde fünf gemeinnützige Projekte mit 3.45 Mio. Franken. Jedes Projekt ist einer bestimmten Zielgruppe (Fans, Jugendliche, Menschen mit einer Behinderung) gewidmet. "Vereint gegen Rassismus", "Tore für das Rote Kreuz" (4000 Euro pro Tor), "Fan Botschaften" und "EUROSCHOOLS 2008" bilden weitere Schwerpunkte.









